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Britschgi soll erstmals ins Schweizer Nati-Kader rücken

Sascha Britschgi steht vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Nach Informationen aus dem Umfeld des 20-jährigen Parma-Profis soll der Verteidiger für die kommenden Nations-League-Spiele erstmals in das reguläre Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft berufen werden. Die offizielle Bestätigung durch den Schweizerischen Fussballverband steht noch aus. Britschgi hat sich in Italien innerhalb kurzer Zeit einen festen Platz im Profifussball erarbeitet. Der frühere Luzerner gehört bei Parma Calcio zum Kader der ersten Mannschaft und stand in der laufenden Serie-A-Saison unter anderem gegen Juventus, Monza und zuletzt beim 1:2 gegen Como in der Startelf. Seine Vielseitigkeit macht ihn für Nationaltrainer Murat Yakin besonders interessant: Britschgi kann auf der rechten Seite sowohl defensiv als auch weiter vorne eingesetzt werden. Für die Schweiz beginnt bereits am 26. September der nächste Pflichtspielblock. Zum Auftakt der Nations League reist die Nati nach Skopje zu Nordmazedonien, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland im Hampden Park. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst. Für Britschgi könnte dieser Zusammenzug nun zur ersten Gelegenheit werden, sich im regulären Kreis der A-Nationalmannschaft zu zeigen.

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Werro und Ehammer für Europas Athletenwahl nominiert

Audrey Werro und Simon Ehammer gehören zu den Nominierten für Europas Leichtathletin beziehungsweise Leichtathlet des Jahres 2026. European Athletics hat in beiden Kategorien jeweils zehn Namen ausgewählt. Die beiden Schweizer können damit eine aussergewöhnlich erfolgreiche Saison mit einer weiteren prestigeträchtigen Auszeichnung krönen. Werro sammelte 2026 einen Erfolg nach dem anderen: Die 22-jährige Freiburgerin wurde Europameisterin über 800 Meter, gewann Silber an der Hallen-WM, triumphierte beim Diamond-League-Final und holte auch den Titel an der erstmals ausgetragenen World Athletics Ultimate Championship. Ihre Schweizer Rekordzeit von 1:53,70 Minuten macht sie zudem zur drittschnellsten 800-Meter-Läuferin der Geschichte. Auch Ehammers Bilanz ist beeindruckend. Der 26-jährige Appenzeller wurde Hallen-Weltmeister im Siebenkampf und stellte dabei mit 6670 Punkten einen Weltrekord auf. In Götzis gewann er den Zehnkampf mit Schweizer Rekord und Jahresweltbestleistung von 8778 Punkten, an der EM holte er zudem Silber im Weitsprung. Zuletzt stand er bei der World Athletics Ultimate Championship trotz nur eines gültigen Sprungs als Dritter auf dem Podest.

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Seifert führt Schweizer WM-Team in Rotterdam an

Der Schweizerische Turnverband hat die Teams für die Kunstturn-Weltmeisterschaften vom 17. bis 25. Oktober 2026 in Rotterdam nominiert. Bei den Männern führt WM-Medaillengewinner Noe Seifert das fünfköpfige Aufgebot an. Die Frauen reisen erstmals seit mehreren Jahren wieder mit einem kompletten Team an eine Weltmeisterschaft. Neben Seifert wurden Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel selektioniert. Luca Giubellini reist als Ersatzturner mit nach Rotterdam. Die Schweizer Männer gehen mit viel Selbstvertrauen in den Saisonhöhepunkt: Erst im August gewann das Team an den Europameisterschaften in Zagreb Bronze und stand damit nach Silber 2025 zum zweiten Mal in Folge auf dem EM-Podest. Auch bei den Frauen setzt der STV ein starkes Zeichen. Lena Bickel und Anny Wu führen die Mannschaft an, ergänzt wird das Quintett durch Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin. Caterina Cereghetti reist als erste Ersatzturnerin mit. Die Schweizer Delegation will in Rotterdam nicht nur an die jüngsten Erfolge anknüpfen – gleichzeitig beginnt dort bereits die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

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Schweizer Volleyballer feiern historischen ersten EM-Sieg

Die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft beendet die Europameisterschaft in Rumänien mit einem historischen Erfolg. Das Team von Nationaltrainer Juan Manuel Serramalera schlägt Lettland in Cluj-Napoca mit 3:1 und feiert damit erstmals überhaupt einen Sieg in einem Gruppenspiel bei einer Männer-EM. Die Sätze gehen mit 25:22, 25:19, 16:25 und 25:22 an die Schweiz. Nach vier Niederlagen gegen Frankreich, Rumänien, die Türkei und Deutschland gelingt der Schweiz im letzten Gruppenspiel die ersehnte Belohnung. Die Mannschaft entscheidet die ersten beiden Sätze für sich, muss nach einem deutlichen 16:25 im dritten Durchgang aber nochmals um den Sieg kämpfen. Im vierten Satz bleibt das Team in der entscheidenden Phase ruhig und macht den historischen Erfolg mit 25:22 perfekt. Am Weiterkommen ändert der Sieg nichts mehr. Bereits nach dem 1:3 gegen Deutschland war klar gewesen, dass die Schweiz die ersten vier Plätze der Sechsergruppe und damit den Achtelfinal nicht mehr erreichen kann. Dennoch erreicht das Team genau jenes Erfolgserlebnis, das es sich vor der Partie vorgenommen hatte. In unserem Ausblick auf das abschliessende Gruppenspiel gegen Lettland war der erste Turniersieg als klares Ziel formuliert worden.

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Swiss Ice Hockey passt Regeln für Saison 2026/27 an

Mit der neuen Eishockey-Saison gelten in der Schweiz mehrere angepasste Regeln und Interpretationen. Swiss Ice Hockey hat die für 2026/27 gültige Sammlung Ende August aktualisiert. Änderungen betreffen unter anderem Stockvermessungen im Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport, die Coaches Challenge sowie Bodychecks in der SWHL-B. Eine der deutlichsten Neuerungen betrifft die SWHL-B: Dort sind Bodychecks neu grundsätzlich erlaubt. Eine wichtige Ausnahme bleibt bestehen – Checks auf offenem Eis, bei denen sich zwei Spielerinnen in entgegengesetzter Richtung frontal aufeinander zubewegen, sind weiterhin verboten. Gleichzeitig entfallen im Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport die Stockvermessungen weitgehend; einzig in der U21-Elit bleibt diese Regel bestehen. Auch im Leistungssport wurden verschiedene Abläufe präzisiert. Bei einer Coaches Challenge wegen Offside muss der Trainer genau angeben, welche Szene und welchen Zeitpunkt er überprüfen lassen will. Nach einem Tor darf zudem weiterhin ein Time-out genommen werden, eine anschliessende Coaches Challenge ist dann aber nicht mehr möglich. Wer die wichtigsten Grundlagen zu Icing, Offside, Strafen und Spielablauf nochmals nachlesen möchte, findet sie in unserem Überblick zu den wichtigsten Eishockeyregeln.

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Schwaller-Team erstmals Nummer 1 der Welt

Das Schweizer Männer-Curling erreicht einen historischen Meilenstein: Das Team um Skip Yannick Schwaller steht erstmals an der Spitze der Weltrangliste. Noch nie zuvor hatte eine Schweizer Männer-Equipe Platz 1 im internationalen Ranking erreicht. Die Formation des CC Genf verdrängt das schottische Team um Bruce Mouat von der Spitze. Neben Schwaller gehören Benoît Schwarz-van Berkel, Sven Michel und Pablo Lachat-Couchepin zum erfolgreichen Quartett. Die Schweizer haben sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt in der absoluten Weltspitze etabliert und ihren Aufstieg mit einem starken Start in die neue Saison zusätzlich untermauert. Im August gewannen sie zunächst die Baden Masters und unmittelbar danach auch die Euro Super Series im schottischen Stirling. Die neue Nummer 1 unterstreicht die derzeitige Stärke des Schweizer Curlings. Während Schwaller und seine Teamkollegen bei den Männern Geschichte schreiben, hat mit Silvana Tirinzoni eine der erfolgreichsten Schweizer Curlerinnen nach ihrem Rücktritt eine neue Aufgabe als Nationaltrainerin in Südkorea übernommen. An der internationalen Spitze bleibt die Schweiz damit auf verschiedenen Ebenen stark vertreten.

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Rohrer-Show beim 5:0 – Zug zerlegt Lausanne zum Saisonstart

Der EV Zug setzt zum Start der National-League-Saison ein deutliches Ausrufezeichen. Die Innerschweizer gewinnen auswärts beim Lausanne HC gleich mit 5:0, obwohl ihnen vier wichtige Stürmer fehlen. Matchwinner ist Neuzugang Vinzenz Rohrer mit zwei Toren und einem Assist, während Leonardo Genoni mit 31 Paraden den ersten Shutout der Saison feiert. Lange deutet in der Vaudoise aréna wenig auf eine derart klare Angelegenheit hin. Lausanne hält im Startdrittel gut dagegen und beschäftigt Genoni mehrfach. Erst zwei Sekunden vor der ersten Pause fällt das 0:1: Rohrer nutzt das erste Zuger Powerplay und erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den EVZ gleich seinen ersten Treffer. Danach werden die Gäste immer effizienter. Andreas Wingerli erhöht in der 23. Minute auf 2:0, ehe Rohrer beim dritten Treffer seine Qualitäten als Vorbereiter zeigt. Bei einem Zwei-gegen-eins-Konter bedient er Sven Senteler, der in der 35. Minute zum 3:0 einschiebt. Im Schlussdrittel trifft Rohrer selbst zum zweiten Mal, Chris Egli setzt mit einem Empty-Netter den Schlusspunkt. Ausgerechnet der personell dezimierte EV Zug startet damit mit einem Kantersieg beim hoch eingeschätzten Lausanne HC.

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Schweizer Volleyballer wollen EM gegen Lettland versöhnlich beenden

Für die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft endet die EuroVolley 2026 nach der Gruppenphase. Vor dem abschliessenden Spiel gegen Lettland ist der Einzug in den Achtelfinal rechnerisch nicht mehr möglich. Das Team von Juan Manuel Serramalera will das Turnier in Cluj-Napoca dennoch mit dem ersten Sieg abschliessen. Die Schweiz verlor ihre bisherigen vier Partien gegen Frankreich mit 0:3, Rumänien mit 1:3, die Türkei mit 0:3 und Deutschland mit 1:3. Damit steht sie vor dem letzten Gruppenspiel noch ohne Punkt da. Lettland und die Türkei besitzen dagegen bereits je drei Punkte und treffen am Mittwoch direkt aufeinander – mindestens eines der beiden Teams wird deshalb in der Tabelle definitiv vor der Schweiz bleiben. Trotz des vorzeitigen Ausscheidens zeigte die Schweizer Auswahl bei ihrer zweiten EM-Endrunde in Folge mehrere gute Phasen. Besonders gegen Olympiasieger Frankreich und zuletzt gegen Deutschland konnte sie einzelne Sätze lange offen gestalten. Gegen Lettland geht es nun darum, die positiven Ansätze in ein komplettes Spiel zu übertragen und die Europameisterschaft mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen.

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National League startet: Fribourg eröffnet Titelverteidigung in Biel

Heute Abend beginnt die National-League-Saison 2026/27 – und gleich zum Auftakt stehen alle 14 Klubs im Einsatz. Meister Fribourg-Gottéron startet auswärts beim EHC Biel in die Titelverteidigung, während die ZSC Lions den SC Bern zum ersten grossen Klassiker der neuen Spielzeit empfangen. Sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine äusserst enge Saison. Fribourg muss nach dem historischen ersten Meistertitel mehrere gewichtige Abgänge auffangen, Davos will die bittere Finalniederlage vergessen und die ZSC Lions greifen unter Claude Julien wieder nach der Spitze. Gleichzeitig haben Bern, Lugano, Lausanne, Zug und Genève ihre Kader teilweise erheblich verändert. Schon vor dem ersten Puckeinwurf haben wir sämtliche 14 Mannschaften ausführlich analysiert und eine komplette Ranglistenprognose erstellt. Einen zusätzlichen Überblick über Transfers, Favoriten und die Ausgangslage gibt es in unserer grossen Vorschau auf die National-League-Saison 2026/27.

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Lausanne trennt sich kurz vor Saisonstart von Sami Niku

Der Lausanne HC und Sami Niku gehen unmittelbar vor dem Start der National-League-Saison getrennte Wege. Der noch bis zum Ende der Saison 2026/27 laufende Vertrag mit dem finnischen Verteidiger wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Niku verlässt die Waadtländer nach 56 Einsätzen und 27 Skorerpunkten. Der Zeitpunkt kommt überraschend: Bereits am Dienstagabend um 19.45 Uhr empfängt Lausanne den EV Zug zum ersten Meisterschaftsspiel in der Vaudoise aréna. Noch in der Vorbereitung gehörte Niku zum breit besetzten Defensivkader von Trainer Geoff Ward. Der Klub nennt in seiner Mitteilung keine sportlichen oder persönlichen Gründe für die vorzeitige Trennung. Niku war erst im Sommer 2025 vom EHC Kloten nach Lausanne gewechselt und hatte ursprünglich für zwei Spielzeiten unterschrieben. In seiner ersten Saison beim LHC absolvierte der 29-Jährige insgesamt 56 Partien und sammelte 27 Punkte. Seine Qualitäten im Spielaufbau und in der Offensive machten ihn zu einer regelmässigen Option in der Lausanner Abwehr.

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EV Zug startet ohne Kubalík und Hofmann in Lausanne

Der EV Zug muss zum Start der National-League-Saison auf zwei seiner wichtigsten Offensivspieler verzichten. Dominik Kubalík und Gregory Hofmann fallen mit Unterkörperverletzungen aus und fehlen damit am Dienstagabend beim Auftakt in Lausanne. Insgesamt stehen Trainer Lauri Marjamäki derzeit vier Stürmer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Kubalík und Hofmann verletzten sich beide in der letzten Vorbereitungspartie gegen die SCL Tigers. Der EVZ gewann die Generalprobe zwar mit 3:2, bezahlte den Erfolg aber teuer. Der Klub führt beide Spieler in seinem aktuellen Medical Report als «week-to-week» – einen konkreten Termin für die Rückkehr gibt es somit nicht. Für Zug kommt die Doppelverletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Neben Kubalík und Hofmann fehlen weiterhin Mike Künzle sowie Lino Martschini. Damit muss Marjamäki seine Offensivformationen bereits vor dem ersten Meisterschaftsspiel deutlich umbauen. Um 19.45 Uhr wartet in der Vaudoise aréna mit Lausanne zudem unmittelbar ein Gegner aus der erweiterten Spitzengruppe.

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Saisonvorschau 5/14: Lausanne setzt auf seine starke Defensive

Der Lausanne HC gehört auch 2026/27 zu den ernsthaften Anwärtern auf die Schweizer Spitze. Nach einer enttäuschenderen Vorsaison haben die Waadtländer ihre ohnehin starke Defensive mit Michael Fora, Romain Loeffel und dem erfahrenen NHL-Verteidiger Colin Miller nochmals aufgewertet. Trotz gewichtiger Abgänge im Angriff sehen wir Lausanne vor Meister Fribourg-Gottéron: Unsere Prognose lautet Rang 3. Gemessen an den beiden Finalteilnahmen 2024 und 2025 war die vergangene Saison ein Rückschritt. Lausanne beendete die Qualifikation nur auf Rang 6 und scheiterte anschliessend im Playoff-Viertelfinal an Genève-Servette. Besonders bitter: Im sechsten Spiel verspielte der LHC zuhause eine 3:0-Führung und verlor in der Verlängerung, im entscheidenden siebten Duell folgte in Genf ein 1:5. Der Kader hat sich danach auffällig verschoben. Mit Théo Rochette, Ken Jäger und Dominik Kahun verlor Lausanne erhebliche offensive Qualität, während die Verteidigung nochmals stärker wurde. Gleichzeitig ist die Torhüterhierarchie nach dem Abgang von Connor Hughes nach Bern klarer geworden: Kevin Pasche übernimmt die Hauptrolle, Ewan Huet kehrte als weitere Schweizer Option zurück. Gerade die defensive Stabilität, die Kontinuität unter Geoff Ward und die enorme Qualität auf der blauen Linie lassen uns Lausanne Rang 3 zutrauen.

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Fassnacht beendet seine Nati-Karriere

Christian Fassnacht beendet seine Karriere in der Schweizer Nationalmannschaft. Der 32-jährige Offensivspieler der Young Boys zieht nach 24 Länderspielen und fünf Toren einen Schlussstrich. Fassnacht begründet seinen Entscheid mit seiner zuletzt kleineren Rolle und dem Wunsch, nun jüngeren Spielern Platz zu machen. Der Zürcher gehörte seit seinem Debüt im Oktober 2018 während acht Jahren immer wieder zum Kreis der Nationalmannschaft. Sein Weg war aussergewöhnlich: Fassnacht absolvierte kein einziges Spiel für eine Schweizer Nachwuchs-Auswahl und schaffte erst kurz vor seinem 25. Geburtstag den Sprung ins A-Team. Insgesamt brachte er es auf 656 Einsatzminuten im Nationaltrikot. Sportlich befindet sich Fassnacht auf Klubebene weiterhin in ausgezeichneter Verfassung. Anfang September erzielte er beim 4:2 der Young Boys beim FC Zürich einen Hattrick und gleichzeitig sein 100. Super-League-Tor. Künftig kann sich der YB-Offensivspieler vollständig auf seine Klubkarriere konzentrieren.

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24. Penalty entscheidet – Schweiz holt EM-Bronze

Die Schweizer Beachsoccer-Nati beendet die Europameisterschaft in Viareggio mit der Bronzemedaille. Im Spiel um Platz 3 gegen Dänemark steht es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 8:8, ehe die Entscheidung in einem aussergewöhnlich langen Penaltyschiessen fällt. Erst der 24. Versuch bringt der Schweiz den Podestplatz. Dabei hätte das Team von Nationaltrainer Angelo Schirinzi die Partie schon früher entscheiden können. Im Schlussdrittel führt die Schweiz mit 7:5, kassiert aber noch zwei Gegentreffer. Gerade einmal 22 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gelingt Dänemark der Ausgleich zum 7:7. Die Schweiz reagiert in der Verlängerung nochmals. Glenn Hodel erzielt das 8:7 und bringt die Nati erneut ganz nahe an die Bronzemedaille. Doch wiederum hält die Führung nicht: Villads de Fries gleicht sechs Sekunden vor Ablauf der dreiminütigen Verlängerung zum 8:8 aus. Einen Tag nach dem klaren 4:10 im Halbfinal gegen Gastgeber Italien zeigt die Schweiz damit grosse Moral.

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Brunold krönt Traumlauf mit erstem Challenger-Titel

Mika Brunold feiert den bislang grössten Erfolg seiner Karriere. Der 21-jährige Schweizer gewinnt das ATP-Challenger-Turnier im österreichischen Tulln und bezwingt im Final den Brasilianer Joao Lucas Reis da Silva mit 6:4 und 6:3. Für Brunold ist es der erste Titel auf Challenger-Stufe. Besonders beeindruckend ist der Weg zum Turniersieg: Brunold musste bereits in der Qualifikation antreten und gewann in Tulln insgesamt sieben Partien. Im gesamten Turnier verlor er lediglich einen Satz. Im Halbfinal hatte er den als Nummer 4 gesetzten Ukrainer Vitaliy Sachko mit 6:0 und 6:2 regelrecht vom Platz gefegt. Der Erfolg bringt Brunold auch in der Weltrangliste einen gewaltigen Schritt nach vorne. Als Nummer 410 der Welt war er nach Österreich gereist, nun wird er sich in die Top 260 verbessern und damit seine bisherige Bestmarke von Rang 289 deutlich übertreffen. Noch im August war Brunold beim Challenger in Sion im Viertelfinal an Dominic Stricker gescheitert.

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Akira Schmid fordert Markstrom – Schweizer kämpft bei Florida um Nummer 1

Akira Schmid erhält bei den Florida Panthers die Chance auf eine bedeutende Rolle. Der 26-jährige Schweizer Torhüter startet in die Vorbereitung mit Aussichten auf den Kampf um den Stammplatz, auch wenn der erfahrene Jacob Markstrom zunächst leicht favorisiert ist. Für Schmid beginnt damit nach seinem Wechsel von den Vegas Golden Knights ein neues Kapitel seiner NHL-Karriere. Florida hat seine Torhüterposition für die Saison 2026/27 komplett umgebaut. Markstrom kam von den New Jersey Devils, Schmid wurde Ende Juni von Vegas verpflichtet. Sergei Bobrovsky und Daniil Tarasov, das Goalie-Duo der vergangenen Saison, haben die Panthers dagegen verlassen. Schmid bringt gute Argumente für mehr Einsätze mit. In der Saison 2025/26 bestritt der Berner 34 Partien für Vegas und erreichte eine Bilanz von 16 Siegen, zehn Niederlagen und sechs Niederlagen nach Verlängerung. Dazu kamen zwei Shutouts, ein Gegentorschnitt von 2,59 sowie eine Fangquote von 89,3 Prozent.

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Italien stoppt die Schweiz im EM-Halbfinal mit 10:4

Der Traum vom dritten Europameistertitel ist für die Schweizer Beachsoccer-Nati geplatzt. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi verliert den EM-Halbfinal in Viareggio gegen Gastgeber Italien deutlich mit 4:10. Nach einem katastrophalen Start ins zweite Drittel kämpft sich die Schweiz nochmals heran, kann die Partie aber nicht mehr drehen. Nach dem ersten Abschnitt liegt die Schweiz mit 1:3 zurück. Zu Beginn des zweiten Drittels folgt die entscheidende Phase: Innerhalb von lediglich 52 Sekunden kassieren die Schweizer drei weitere Gegentore und geraten mit 1:6 ins Hintertreffen. Die Nati reagiert zunächst stark. Ein italienisches Eigentor sowie Treffer von Glenn Hodel und Noel Ott bringen die Schweiz nochmals auf 4:6 heran. Zu Beginn des letzten Drittels zieht Italien mit einem Doppelschlag jedoch wieder davon und gewinnt schliesslich klar mit 10:4.

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Zakarias spätes Tor zählt nicht – Monaco bleibt Leader

Denis Zakaria hat mit der AS Monaco beim RC Strasbourg ein 1:1 geholt und dabei den vermeintlichen Siegtreffer nur knapp verpasst. Der Schweizer Captain traf in der 87. Minute ins Netz, wurde jedoch wegen einer knappen Abseitsposition zurückgepfiffen. Monaco bleibt nach vier Ligue-1-Runden ungeschlagen und übernimmt mit zehn Punkten wieder die Tabellenführung. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gerät Monaco kurz nach Wiederbeginn unglücklich in Rückstand. Sadibou Sané lenkt den Ball in der 51. Minute ins eigene Tor. Paris Brunner gleicht in der 73. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:1 aus. Zakaria spielt im zentralen Mittelfeld durch und trägt erneut die Captainbinde. Bereits kurz vor der Pause prüft der Schweizer Strasbourg-Torhüter Filip Jörgensen, ehe er in der Schlussphase gleich zweimal dem Siegtreffer nahekommt.

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