Challenge League

Stade Nyonnais überrascht Aarau mit 2:1-Heimsieg

Stade Nyonnais sorgt in der Challenge League für eine Überraschung und bezwingt den FC Aarau mit 2:1. Der Tabellenletzte beendet damit seine Niederlagenserie und feiert einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Ligaerhalt. Ein Eigentor von Izer Aliu und ein Treffer von Shahin Edougué bringen die Waadtländer auf die Siegerstrasse. Mohamed Guindos Anschlusstreffer kommt für Aarau zu spät. Vor 508 Zuschauern im Centre sportif de Colovray bestimmen die Aargauer über weite Strecken das Geschehen. Nyon-Torhüter Marwan Aubert verhindert mehrfach die Gästeführung. In der 57. Minute lenkt Aliu eine Flanke von Lucas Ribeiro ins eigene Tor. Edougué erhöht in der 75. Minute nach einem Konter auf 2:0, bevor Guindo in der Nachspielzeit verkürzt. Für Nyon sind die drei Punkte besonders wertvoll. Trotz des Erfolgs bleibt die Mannschaft mit fünf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Aarau steht nach zehn Runden bei zwölf Punkten und verliert als Tabellensechster weiter Boden auf die Aufstiegsplätze. Die Niederlage erhöht den Druck auf das Team von Brunello Iacopetta.

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Yverdon gewinnt in Carouge und bleibt am Leader dran

Yverdon Sport gewinnt am Freitagabend bei Étoile Carouge mit 2:0 und festigt den zweiten Tabellenplatz in der Challenge League. Nach einer torlosen ersten Halbzeit bringen Jonathan Okita und Bastien Toma die Waadtländer auf die Siegerstrasse. Für Trainer Guillermo Abascal ist es ein erfolgreicher Einstand in der Meisterschaft. Vor 695 Zuschauern im Stade de la Fontenette entwickelt sich zunächst eine umkämpfte Begegnung. Carouge besitzt mehr Ballbesitz, während Yverdon die besseren Abschlussmöglichkeiten herausspielt. In der 60. Minute erzielt Okita nach Vorarbeit von Shkelqim Demhasaj das 1:0. Toma entscheidet die Partie in der 78. Minute mit dem zweiten Treffer. Yverdon steht nach zehn Runden mit 19 Punkten auf Rang zwei und bleibt damit erster Verfolger von Stade-Lausanne-Ouchy. Der Rückstand auf den ungeschlagenen Tabellenführer beträgt fünf Punkte. Für Étoile Carouge verschärft sich dagegen die Situation: Die Genfer liegen mit neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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Stade-Lausanne-Ouchy siegt 3:0 und baut Vorsprung aus

Stade-Lausanne-Ouchy bleibt in der Challenge League das Mass aller Dinge. Die Waadtländer gewinnen am Freitagabend beim FC Rapperswil-Jona mit 3:0 und bauen ihre Tabellenführung auf fünf Punkte aus. Bastien Conus, Ronaldo Dantas Fernandes und Jamie Atangana erzielen die Tore. Auch nach zehn Meisterschaftsspielen ist der Leader weiterhin ungeschlagen. Vor 1'204 Zuschauern im Sportstadion Grünfeld bringt Conus die Gäste in der 30. Minute nach einer Standardsituation in Führung. Dantas Fernandes erhöht zehn Minuten nach der Pause auf 2:0, ehe der eingewechselte Atangana in der 83. Minute den Schlusspunkt setzt. Rapperswil-Jona besitzt zwar etwas mehr Ballbesitz, findet gegen die kompakte Abwehr des Tabellenführers aber kaum Lösungen. Stade-Lausanne-Ouchy steht nach zehn Runden mit 24 Punkten an der Spitze und hat erst drei Gegentore kassiert. Verfolger Yverdon liegt fünf Zähler zurück, Winterthur nach der 0:3-Niederlage bei Neuchâtel Xamax bereits sechs. Für Rapperswil-Jona endet dagegen nach zwei Auswärtssiegen die Erfolgsserie. Die St. Galler bleiben mit zehn Punkten auf Rang sieben.

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Nyonnais gegen Aarau: Schlusslicht fordert den FCA

Der FC Stade Nyonnais empfängt am Freitagabend den FC Aarau im Centre sportif de Colovray. Die Ausgangslage ist deutlich: Nyonnais steht nach neun Runden mit lediglich zwei Punkten am Tabellenende und wartet noch auf den ersten Saisonsieg, während Aarau mit zwölf Punkten auf Rang fünf liegt. Für den FCA ist ein Auswärtserfolg wichtig, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. Aarau geht nach einer 1:2-Niederlage beim FC Winterthur in die Partie. Die Aargauer hielten dort lange dagegen, mussten nach einer Gelb-Roten Karte gegen David Acquah aber mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl spielen. Serge Müller hatte per Penalty zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen, ehe Théo Golliard Winterthur in der 76. Minute den Sieg sicherte. Nyonnais steckt derweil tief in einer sportlichen Krise. Nach neun Spielen stehen zwei Unentschieden und sieben Niederlagen zu Buche, das Torverhältnis lautet 6:23. Zuletzt setzte es beim FC Wil eine deutliche 0:5-Niederlage. Aarau musste sich vor der Pause im Spitzenspiel beim FC Winterthur knapp mit 1:2 geschlagen geben.

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Rapperswil-Jona fordert ungeschlagenen Leader SLO

Der FC Rapperswil-Jona empfängt am Freitagabend den ungeschlagenen Tabellenführer Stade-Lausanne-Ouchy im Sportstadion Grünfeld. Die Waadtländer führen die Challenge League nach neun Runden mit 21 Punkten an und haben erst drei Gegentore kassiert. Rapperswil-Jona kommt jedoch mit Rückenwind und will dem Leader vor eigenem Publikum die erste Niederlage zufügen. Die St. Galler stehen nach neun Spielen bei zehn Punkten und weisen ein Torverhältnis von 15:16 auf. Besonders der jüngste 3:0-Auswärtssieg bei Neuchâtel Xamax war ein Ausrufezeichen. Zuvor hatte Rapperswil-Jona bereits Yverdon mit 2:0 bezwungen und damit gezeigt, dass die Mannschaft auch gegen Teams aus der oberen Tabellenregion bestehen kann. Stade-Lausanne-Ouchy reist mit einer beeindruckenden Bilanz ins Grünfeld. Sechs Siege und drei Unentschieden bedeuten Rang eins und weiterhin keine Niederlage. Zuletzt verteidigte SLO seine Ungeschlagenheit beim 0:0 gegen Yverdon sogar während einer langen Phase in Unterzahl.

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SLO rettet zu zehnt Punkt in Yverdon – Leader bleibt ungeschlagen

Stade-Lausanne-Ouchy bleibt auch nach neun Runden der Challenge League ungeschlagen. Der Tabellenführer erkämpft sich auswärts bei Yverdon Sport ein 0:0, obwohl die Lausanner ab der 53. Minute nur noch zu zehnt spielen. Théo Bouchlarhem sieht nach seiner zweiten Verwarnung die Gelb-Rote Karte. Die Ausgangslage verändert sich mit dem Platzverweis deutlich. Yverdon erhält fast 40 Minuten Zeit, die numerische Überlegenheit auszunutzen, findet gegen die kompakte Defensive des Leaders aber keinen Weg zum entscheidenden Treffer. SLO verteidigt konsequent und bringt das torlose Remis im Stade Municipal über die Zeit. Damit behauptet Lausanne-Ouchy die Tabellenführung und setzt seinen starken Saisonstart fort. Nach neun Meisterschaftsspielen steht die Mannschaft von Dalibor Stevanovic bei sechs Siegen und drei Unentschieden. Bereits Anfang September hatten Stade-Lausanne-Ouchy und Yverdon ihre starke Frühform unterstrichen – nun bleiben beide Vereine auch nach dem direkten Duell in der Spitzengruppe.

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Kobel und Manzambi für Ballon-d’Or-Auszeichnungen nominiert

Grosse Ehre für den Schweizer Fussball: Gregor Kobel und Johan Manzambi stehen auf den Shortlists für zwei Auszeichnungen rund um den Ballon d’Or 2026. Kobel gehört zu den zehn Kandidaten für den Preis als bester Torhüter des Jahres, Manzambi ist für die Auszeichnung als bestes junges Talent nominiert. Die Gewinner werden am 26. Oktober in London gekürt. Die Organisatoren des Ballon d’Or veröffentlichten die Nominationen am Dienstag. Gleich zwei Schweizer Nationalspieler dürfen sich damit Hoffnungen auf eine der prestigeträchtigen individuellen Auszeichnungen machen. Gregor Kobel wird für seine starken Leistungen bei Borussia Dortmund und mit der Schweizer Nationalmannschaft gewürdigt. Der 28-Jährige absolvierte im relevanten Zeitraum 61 Partien und blieb dabei 24-mal ohne Gegentor.

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Leader SLO ohne Bah gegen Kriens

Der Tabellenführer der Challenge League steht am Freitagabend vor einem echten Härtetest. Stade-Lausanne-Ouchy gastiert um 19.30 Uhr beim drittplatzierten SC Kriens – und muss unmittelbar nach dem Abgang von Keasse Bah erstmals ohne seinen bisher gefährlichsten Offensivspieler auskommen. Der 21-Jährige wechselte erst am Donnerstagabend zu Dynamo Kiew. Damit bekommt das Spitzenspiel im Kleinfeld kurzfristig eine zusätzliche Brisanz. SLO führt die Challenge League nach sechs Runden mit 14 Punkten an, Kriens liegt mit zehn Zählern auf Rang drei. Ein Sieg der Innerschweizer würde die Spitze vor dem Wochenende wieder deutlich enger zusammenschieben.

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Keasse Bah wechselt von Stade-Lausanne-Ouchy zu Dynamo Kiew – Millionen-Transfer!

Stade-Lausanne-Ouchy verliert einen seiner auffälligsten Offensivspieler. Keasse Bah verlässt den Challenge-League-Club und wechselt zu Dynamo Kiew. Der ukrainische Traditionsverein hat den Transfer des 21-jährigen Ivorers inzwischen offiziell bestätigt. Bah unterschreibt einen Vertrag über fünf Jahre und wird bei seinem neuen Club mit der Rückennummer 42 auflaufen. Für SLO ist der Abgang sportlich empfindlich, finanziell aber ein bemerkenswerter Erfolg. Eine offizielle Ablösesumme nannten die beiden Vereine nicht. Medienberichten zufolge liegt der garantierte Betrag bei mehr als einer Million Franken und kann mit Bonuszahlungen möglicherweise bis in die Nähe von zwei Millionen Franken steigen. Damit gehört der Transfer zu den aussergewöhnlichsten Geschäften, die ein Challenge-League-Club in den vergangenen Jahren abgeschlossen hat.

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FC Luzern leiht Ronaldo Dantas (21) an Stade Lausanne-Ouchy aus

Ronaldo Dantas Fernandes verlässt den FC Luzern erneut auf Leihbasis. Der 21-jährige Mittelfeldspieler wechselt für den Rest der Saison 2026/27 zu Stade Lausanne-Ouchy in die Challenge League. Erst in diesem Sommer war Dantas nach einer erfolgreichen Leihsaison beim FC Vaduz zum FCL zurückgekehrt. Langfristig planen die Luzerner weiterhin mit ihm: Sein Vertrag wurde im Juli bis Sommer 2029 verlängert. Für Dantas steht damit erneut regelmässige Spielpraxis im Vordergrund. Beim FC Luzern konnte sich der technisch starke Mittelfeldspieler nach seiner Rückkehr bislang keinen festen Platz in der Mannschaft erarbeiten.

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Stade-Lausanne-Ouchy baut Führung aus – Yverdon gewinnt bei Xamax

Stade-Lausanne-Ouchy bleibt das Team der Stunde in der Challenge League. Der Tabellenführer gewann am Dienstagabend zuhause gegen Étoile Carouge klar mit 3:0 und baute seine Spitzenposition weiter aus. Dahinter bleibt Yverdon Sport nach einem 2:1-Auswärtssieg bei Neuchâtel Xamax erster Verfolger. In den beiden weiteren Partien des Abends trennten sich Stade Nyonnais und Winterthur sowie Rapperswil-Jona und Kriens jeweils unentschieden. Damit brachte der Dienstag vier Partien der 6. Runde und einige Verschiebungen in der Tabelle. Vor allem Stade-Lausanne-Ouchy und Yverdon unterstrichen ihren starken Saisonstart. Der Leader ist nach sechs Meisterschaftsspielen weiterhin ungeschlagen und steht bereits bei 14 Punkten.

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SRF Sport: Fabian Frei und Bruno Berner werden Experten für die Champions League

Im Champions-League-Expertenteam von SRF Sport kommt es zu personellen Veränderungen: Die beiden SRF-Fussballexperten Fabian Frei und Bruno Berner folgen auf Diego Benaglio, der seine Tätigkeit als Experte beendet. Benjamin Huggel bleibt Champions-League-Experte. SRF wird auch in der Champions-League-Saison 2026/27 jeden Mittwochabend eine Partie live und frei empfangbar übertragen. Zum Start der Champions-League-Saison 2026/27 beendet Diego Benaglio sein Engagement als SRF-Experte. Benaglio wird sich auf seine Aufgaben beim VfL Wolfsburg und beim Schweizerischen Fussballverband konzentrieren. Künftig werden die beiden SRF-Fussballexperten Fabian Frei und Bruno Berner die Champions-League-Abende auf SRF zwei begleiten.

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Challenge League bleibt eng – Aarau kann morgen auf Rang zwei springen

Die fünfte Runde der Challenge League hat das Feld an der Spitze weiter zusammengeschoben. Stade-Lausanne-Ouchy bleibt nach dem 1:1 in Winterthur Tabellenführer, dahinter folgen Kriens, Yverdon und Xamax mit jeweils neun Punkten. Der FC Aarau meldete sich mit einem 2:1 gegen Neuchâtel Xamax zurück und kann am Montagabend mit einem Sieg beim FC Wil bis auf Rang zwei vorstossen. Die komplette fünfte Runde wurde bereits am Freitag ausgetragen. Kriens setzte dabei mit einem klaren 3:0 gegen Stade Nyonnais das deutlichste Zeichen. Winterthur rettete gegen Leader Stade-Lausanne-Ouchy in der Nachspielzeit noch ein 1:1, während Yverdon und Wil ebenfalls 1:1 spielten.

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Fussball, Eishockey oder Ski: Was begeistert die Schweiz am meisten?

Fussball füllt die grössten Stadien, Eishockey erzeugt eine Intensität, die weit über die Hallen hinausreicht, und wenn die Schweizer Ski-Elite in Wengen um Hundertstelsekunden kämpft, sitzt ein erheblicher Teil des Landes vor dem Fernseher. Gleichzeitig bewegen sich Millionen Schweizerinnen und Schweizer selbst lieber auf Wanderwegen, Velos oder Skipisten als auf einem Fussballplatz. Welche Sportart begeistert die Schweiz also tatsächlich am meisten? Die aktuellen Zahlen liefern eine überraschend klare Antwort – allerdings nur, wenn man Zuschauer, Aktive, Medienreichweite und kulturelle Bedeutung gemeinsam betrachtet.

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So funktioniert der Schweizer Fussball: Ligen, Cup und Aufstiegssystem erklärt

Der Schweizer Clubfussball wirkt auf den ersten Blick einfach: Punkte sammeln, die Tabelle anführen, aufsteigen. Tatsächlich greifen mehrere Wettbewerbe, Organisationen und Sonderregeln ineinander. Die Super League endet mit einer Teilung in zwei Gruppen, zwischen den beiden höchsten Ligen kann eine Barrage entscheiden, und weiter unten verbinden nationale, interregionale und regionale Spielklassen mehr als tausend Vereine. Der Schweizer Cup folgt einer anderen Logik als die Meisterschaft: Eine Niederlage beendet den Wettbewerb, unterklassige Clubs erhalten lange Heimrecht und können auf einen Gegner aus dem Profifussball treffen. Der folgende Überblick beschreibt das System der Männer in der Saison 2026/27 und ordnet den eigenständigen Wettbewerb der Frauen ein. Er zeigt zugleich, weshalb ein sportlicher Aufstieg allein noch keinen Platz in der nächsthöheren Liga garantiert.

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